Beim ersten Gesundheitstipp findest Du eine Anleitung zum Kraulschwimmen – Probier’s einfach bei Deinem nächsten Schwimmbadbesuch mal aus!

Worauf kommt es an?
Beim Kraulschwimmen werden die Arme und Beine jeweils wechselseitig zueinander bewegt. Die Beine schlagen dabei mit beinahe gestreckten Knien und lockeren Fußgelenken auf und ab, während man sich mit den Armen nach langsamem Eintauchen vor dem Kopf („Wasserfassen“) kräftig durch das Wasser zieht. Dabei werden die Hände und Unterarme möglichst lange gegen die Schwimmrichtung gestellt. Die Einatmung erfolgt nach leichtem Drehen des Kopfes zur Seite durch den Mund, ausgeatmet wird unter Wasser durch Mund und Nase.

Was kann man falsch machen?

  • Der Beinschlag erfolgt zu stark aus dem Knie („Radfahren“) statt aus der Hüfte, wodurch man kaum Vortrieb und eine schlechte Wasserlage hat
  • Die Fußgelenke sind fest, was wie eine Bremse wirkt
  • Man zieht die Arme zu schnell durch und hat so nur wenig Vortrieb
  • Man atmet zu spät ein und hält deshalb nur sehr kurze Strecken durch

Was wird besonders trainiert?
Die Arm-, Schulter- und Brustmuskulatur. Zudem die Gesäß- und die vordere Oberschenkelmuskulatur. Die Rotation um die Körperlängsachse wirkt außerdem als Beweglichkeits- und Krafttraining für die seitliche Rumpfmuskulatur.

Wie gesund ist Kraulschwimmen?
Bei richtiger Ausführung ist Kraulschwimmen orthopädisch gesund. Es ist ein optimales Training für das gesamte Herz-Kreislauf-System. Der statische Auftrieb des Wassers entlastet dazu das Skelettsystem, die rhythmischen Bewegungen bringen eine gute Allgemeinentspannung. Ideal wirkt sich sportliches Schwimmen auf die Atmung und damit auf die Leistungsfähigkeit der Lunge aus.